Wolf Biermann - Kurzbiographie

Wolf Biermann bei einem konzert in Leipzig
(bild: commons)
Wolf Biermann heißt eigentlich Karl-Wolf Biermann und wurde in Hamburg am 15. 11. 1936 geboren. Er ist ein politisch-kritischer deutschsprachiger lyriker und liedersänger, kabarretist und protestsänger jüdischer abstammung, der ab 1953 in der damaligen DDR lebte. Er wurde systemkritischer sozialist, der seine schriften und schallplatten im westen verkaufen musste.
Im november 1976 hatte Biermann bereits 11 jahre auftritts- und publikationsverbot hinter sich. Er erhielt jedoch 1976 die erlaubnis zu einem gastauftrittt in der BRD. Während dieser tournee in Westdeutschland wurde Biermann jedoch aus der damaligen DDR ausgebürgert. Biermann komponiert und textet zeit- und gesellschaftskritische lieder und balladen in bänkelliederartigem stil, die er  selbst zur gitarre vorträgt, z.b. "Die Drahtharfe" 1965, "Mit Marx- und Engelszungen" 1968 und "Affenfels und Barrikade" 1986. Biermann unterschreibt gerne in Spiegelschrift ( wie auch Leonardo da Vinci).

Update: Wolf Biermann war am 7. november 2014 im bundestag und hat dort seine ansicht zum thema "25 jahre nach dem mauerfall" geäußert.

Unter verwendung der quellen:
  • Großes Lexikon A - Z, Isis-Verlag, Chur, Schweiz
  • Bertelsmann Universal Lexikon, Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH,  Gütersloh
  • Meyers Grosses Taschen Lexikon in 24 bänden, band 3, Bibliographisches Institut Mannheim / Wien/Zürich, Meyers Lexikonverlag
  • Neue  Enzyklopädie des Wissens in zehn bänden farbig, bd 7,  Deutscher Bücherbund GmbH&Co., Stuttgart, Hamburg  München, Deutsche Buch-Gemeinschaft   C.A. Koch's Verlag Nachf., Berlin-Darmstadt, Wien