Kopf und haare in redensarten und redewendungen

Hier ist eine kleine auswahl von redenwendungen und redensarten, in denen kopf und haare eine verbildlichte rolle spielen.

Kopf

  • Mit dem kopf gegen die wand laufen (etwas vergeblich versuchen)
  • Mit dem kopf durch die wand wollen (etwas unbedingt wollen, obwohl es nicht geht)
  • Sich den kopf zerbrechen (sich gedanken machen)
  • Jemand hat einen dickschädel (jemand ist stur)
  • Großkopfert (angeberisch)
  • Kopfgeburt (eine idee, die rein theoretisch überlegt ist ohne praktische überlegung)
  • Sich keinen kopf wegen etwas machen (sich nicht weiter aufregen wegen einer sache)
  • Jemandem den kopf verdrehen (jemandes gesteigerte sympathie erregen)
  • Ein kopf-an-kopf-rennen (enge konkurrenz)
  • Über jemandes kopf hinweg etwas bestimmen (etwas bestimmen ohne rücksprache mit jemand zu halten)
  • Jemand hat einen eigenen kopf (eigenwillig sein)
  • Sich etwas in den kopf setzen (einen ganz festen plan fassen)
  • Sich hals über kopf in etwas hineinstürzen, in jemand verlieben (sich unbedacht, urplötzlich gänzlich auf etwas einlassen, sich verlieben)

Haare

  • Haarspalterei (sich mit unnötigen kleinigkeiten aufhalten)
  • Etwas hat einen bart (etwas ist altmodisch, schon allen bekannt, nichts neues mehr)
  • Einen alten zopf abschneiden (eine altmodische unnütze sache entfernen)
  • Um haaresbreite (sehr knapp)
  • Etwas ist an den haaren herbei gezogen (etwas passt sachlich überhaupt nicht zum thema)
  • Jemandem die haare vom kopf fressen (jemanden ausnutzen)
  • Ein haar in der suppe finden (eine unangenehme sache in einer anderen (möglicherweise guten) sache entdecken)
  • Kein gutes haar an etwas oder jemandem lassen (eine negative beurteilung ohne positive züge über etwas oder jemanden abgeben)
  • Sich einander gleichen wie ein haar dem anderen