Auer, Aloys Ritter von Welsbach und Carl Freiherr von Welsbach - Kurzubiographie

Aloys Auer, Ritter von Welsbach (11. mai 1813 in Wels - 10. juli1 869 in Hietzing bei Wien)  war  ein österreichischer buchdrucker und erfinder. Er war ab 1841 als direktor der hof- und staatsdruckerei in Wien tätig. Unter seiner geschickten leitung wurde die staatsdruckerei Wien zu einer führenden stätte der reproduktionstechnik.
Er war der erfinder des galvanoplastischen naturselbstdrucks (1853), der selbsttätigen schnell- und kupferdruckpresse. Im jahre 1858 stellte Aloys Auer, Ritter von Welsbach, die schnellpresse für den schöndruck auf endloses papier um.
Aloys Auer, Ritter von Welsbach war der  vater des bekannten chemikers und industriellen Carl Freiherr von Welsbach (1. september 1851  in Wien -  4. august 1929 im schloss Welsbach in Kärnten).
Aloys Auer, Ritter von Welsbach scheint seinen sohn durch sein großes technisches talent inspiriert zu haben, sodass auch dieser sich für technische erfindungen begeistern konnte. Carl Freiherr von Welsbach wurde 1891 der erfinder des glasglühstrumpfs, des sogenannten „auer-lichtes“ sowie 1900 der osmiumlampe, einer metallfadenlampe. Er entdeckte das metall „cer (zer)“ und produzierte legierungen aus dem metall cer und eisen. Diese pyrophore legierung wurde „auer-metall“ genannt und fungierte als feuerstein (1904). Carl Freiherr von Welsbach „seltene erden" und isolierte zudem die seltenen erden „praseodym“, „neodym“, „aldebaranum“ und „kasseopeium“. Er beschrieb seine erkenntnisse in interessanten werken zu dem thema „seltene erden“.


Unter verwendung der quellen:

  • Stauffacher Hauslexikonin einem band, Stauffacher-Verlag AG, Zürich, Frankfurt, Innsbruck, Lausanne, Paris, Brüssel
  • Reader‘s Digest Universal Lexikon in drei bänden, bd 1, Verlag das Beste GmbH, Stuttgart, Zürich, Wien
  • Das DBG-Lexikon in drei bänden, bd 1, Deutsche Buch-Gemeinschaft, Berlin, Darmstadt, Wien
  • Brockhaus Enzyklopädie in zwanzig bänden, bd 2, F.A. Brockhaus Wiesbaden