Clara Zetkin - internationale Frauenrechtlerin

Clara Zetkin, bild public domain
Clara (Klara) Zetkin, geb. Eißner, war eine kommunistische pädagogin, politikerin in der KPD und frauenrechtlerin. Sie wurde am 5. juli 1857 in Wiederau bei Rochlitz (Sachsen) geboren und starb am 20. juni 1933 in Archangelskoje bei Moskau.
1878 schloss sie sich der sozialdemokratie an und gründete die sozialistische frauenbewegung. 1882 bis 1890 verbrachte Clara Zetkin im Exil in der Schweiz und in Frankreich.
Clara Zetkin war zunächst lehrerin, dann von 1891 - 1916 leitende redakteurin der sozialdemokratischen frauenzeitschrift "Die Gleichheit".
1895 bis 1913 war sie mitglied der kontrollkommission der SPD, und später mitgründerin der Spartakusgruppe und mit-initiatorin der abspaltung der USPD.
Hier gibt es ausführliche informationen zum thema "politische frauenbewegung".


Am ende des jahres 1919 gehörte Clara Zetkin zu den begründern der KPD, wo sie von 1919 - 1924 mitglied der zentrale war und von 1917 -1929 war sie im  zentralkommitee. Clara Zetkin war eine vertreterin des gemäßigten flügels der partei. Von 1920 - 1933 war sie MdR für die KPD, und ab 1932 war sie alterspräsidentin des Reichstages.
Zudem war sie vorsitzende des Internationalen Frauensekretariats der Komintern, der Roten Hilfe Deutschlands und ab 1925 der Internationalen Roten Hilfe.
Sie schrieb u. a. über frauenfragen und erinnerungen an Lenin.
Wichtige werke von Clara Zetkin  sind u.a. "Ausgewählte Reden und Schriften, herausgegeben vom Institut für Marxismus-Leninismus mit einem vorwort von W. Piek (1957)

Unter verwendung der quellen:
  • Das DBG Lexikon in drei bänden, bd 3, Deutsche Buch-Gemeinschaft, Berlin, Darmstadt, Wien
  • Lingen Lexikon in 20 bänden, bd 20
  • Brockhaus Enzyklopädie in 20 bänden, bd 20, F.A. Brockhaus, Wiesbaden
  • Meyers Grosses Taschenlexikon in 24 bänden, bd 24, Bibliographisches Institut Mannheim, Wien, Zürich, Meyers Lexikonerlag
  • Stauffacher Hauslexikon, Stauffacher Verlag AG, Zürich, Frankfurt, Innsbruck, Lausanne, Paris, Brüssel
  • Großes Lexikon A - Z. ISIS Verlag, Chur Schweiz