Häuser und andere gebäude in sprichwörtern und redewendungen

Häuser, das eigene heim, wände... das alles spielt in der geschichte der menschheit eine große rolle und das thema zieht sich auch heutzutage durch die biographien der menschen.
Haus, bild: commons
Welche sprichwörter und redewendungen gibt es zu häusern und anderen gebäuden und gebäudeteilen?
Hier eine kleine auswahl:

  • Mit der tür ins haus fallen (undiplomatisch direkt auf ein kompliziertes thema kommen)
  • Wer im glashaus sitzt, sollte nicht mit steinen werfen
  • Irgendwo hausen
  • Jemand ist ganz aus dem häuschen /vor freude (sehr aufgeregt sein, oft positiv nach überraschung)
  • Trautes heim - glück allein (genügsamkeit und zufriedenheit zuhause)
  • Die eigenen vier wände (selbständigkeit unabhängigkeit durch grundbesitz)
Hier gibt es noch eine große auswahl an originellen sprichwörtern


  • Die wände haben ohren (nachbarn oder andere personen können mithören)
  • Jemand durch die wand schieben (sarkastisch, ironisch für töten)
  • Ein jeder sollte vor seiner eigenen tür kehren (jeder soll sich um seine eigenen probleme kümmern - und andere leute in ruhe lassen)
  • Offene türen einrennen (erwünschte vorschläge, aktivitäten unterbreiten)
  • Jemandem den stuhl vor die tür stellen (jemanden mateirell oder ideel aussperren)
  • Jemandem die tür vor der nase zuschlagen (einen kontakt abrupt und undiplomatisch beenden)
  • Die tür hinter sich zu ziehen (jemand will seine ruhe haben)
  • Hinter verschlossenen türen agieren (geheimniskrämerei - auf kosten der transparenz)
  • Wenn sich eine tür schließt, öffnet sich eine andere (wenn eine gelegenheit vorüber ist, kommt oft eine andere gute gelegenheit)
  • Tag der offenen tür (maßnahme von unternehmen und organisationen um sich dem publikum vorzustellen)
  • Jemanden nicht über die schwelle treten lassen (kontakt sehr zielstrebig verhindern)
  • Klinken putzen (Von haus zu haus gehen, um etwas zu verkaufen, anzudrehen, das kann sich auch auf stellensuche oder bittgesuche bei ämtern beziehen)
  • Das geld zum fenster hinauswerfen (Geld sinnlos verplempern)
  • Jemand ist weg vom fenster (jemand hat keine chance mehr)
  • Sich zu weit aus dem fenster lehnen (sich ungeschickt stark für seine interessen engagieren und dabei fallen nicht erkennen)
  • Fensterln (süddeutscher brauch)
  • Ein zeitfenster
  • Ein fenster in die zukunft, ein fenster in die vergangenheit
  • Jemand hängt hinter den gardinen (jemand beobachtet die straße und die menschen vor seinem haus, mit gewisser kontrollabsicht)
  • Jemandem auf's dach steigen
  • Jemandem fällt die decke auf den kopf (sich langweilen, einsam fühlen)
  • Leichen im keller haben
  • Die kirche im dorf lassen (nicht zu unwahrscheinliches denken)
  • Jemand lebt in einem elfenbeinturm
  • Luftschlösser bauen (unrealistische träume mit realität verwechseln)
  • Sandburgen bauen (kinderspiel, übertragen auch erwachsene, die unernst etwas angehen)
  • Jemand hat auf sand gebaut (unsolide planung)
  • Eine mauer des schweigens
  • Jemand mauert
  • Den grundstein für etwas legen
  • Keinen stein auf dem anderen lassen (gewalt anwenden, zerstören)
  • Jemandem eine brücke bauen
  • Eine eselsbrücke zum erinnern